Datenschutzverordnung

Sehr geehrte Damen und Herren,

damit wir Sie auch zukünftig über unsere Ausstellungen und Projekte informieren dürfen veröffentlichen wir hier unsere Datenschutzerklärung um unserer Pflicht zum Schutz Ihrer Daten gerecht zu werden. Die Datenschutzerklärung basiert auf einer Vorlage der Wirtschaftskammern Österreich und wurde durch Unterstützung des Rechtsservice der WKO Steiermark für dieAØH Art Consultancy Haberz E.u. adaptiert.

Falls Sie unseren Newsletter beziehen und diesen in Zukunft nicht mehr erhalten wollen, bitten wir Sie dies per E-mail unter: dhaberz@artconsultancyhaberz.org bekannt zu geben, die Information wird per E-mail mit unserer aktuellen Aussendung von 17. Mai 2018 mit versandt, hierbei können Sie einfach auf die Aussendung antworten und Sie werden daraufhin aus der Datenbank ausgetragen. Sie können sich auch jederzeit wieder unter derselben E-mail Adresse anmelden.

Herzlichen Dank für Ihr weiteres Interesse an unseren Projekten und das damit entgegengebrachte  Vertrauen in die AØH Art Consultancy Haberz E.u.

Bei Fragen bin ich jederzeit unter 0664 182 8678 gerne  persönlich für Sie erreichbar.

Mit herzlichen Grüßen

Daniela Haberz, M.A.
Geschäftsführerin & Kuratorin


Daniela Haberz, M.A.
AØH Art Consultancy Haberz E.u.
Schörgelgasse 32, 8010 Graz
E-mail: dhaberz@artconsultancyhaberz.org
Mobil: +43 (0) 664 182 8678
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Rachel Whiteread at Belvedere 21 in Vienna, Austria

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The British artist Rachel Whiteread is currently showing a solo exhibition at the Belvedere 21 in Vienna, Austria. The exhibition has travelled from Tate Modern in London and has been curated by Anne Gallagher and in Vienna by Harald Krejci.

Whiteread is one of the most renowned female contemporary artists working today and was the first woman to win the Turner Prize in 1993, annually awarded by Tate Gallery to an outstanding artist living or working in Great Britain.

In her work she deals with her childhood and relationship to her mother allowing references to Louise Bourgeois manifested in one of her works on display in Vienna named Contents, 2005 showing concrete casts of paper boxes used for storage, created to overcome her mother’s death being confronted with objects left behind from their childhood and belongings of their mother.

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As well engaging in politics Rachel Witheread has been commissioned to create the Holocaust memorial, commemorating  Austrian Jewish victims inaugurated in the year 2000, to be found on the Viennese square Judenplatz in  Austria.

In London she is famous for her intervention House, 1993 filling an entire house  with concrete, due to real estate companies investing in London’s quarter East End, mainly inhabited by artists and their studios, leading to increase in rents and demolishing of low cost housing space. The concrete cast with all its facets remained as a protest against marginalisation of the socially deprived.

Witheread’s intention of Untitled (Room 101), 2003 was to draw attention to the former BBC broadcasting house and a warning about totalitarianism and the way news broadcasts can influence the public drawing as well attention to the important role of journalism in our day-to-day life.

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The often monumental scale of her installations can also be seen from an architectonical viewpoint to be recognised as over-dimensional maquettes serving as a reference to existing buildings and their inherent historical association to be recalled in today’s society.

The exhibition is on view until 29th of July 2018 an artist talk with Rachel Whiteread and Ann Gallagher, curator of the original exhibition at Tate Modern in London takes place on 6th June 2018 starting from 6.00 p.m. until 7.00 p.m.

The exhibition is definitely worth a visit, take your time to experience it entirely as it is full of small details!

All my best,

Daniela Haberz, M.A.
Curator and Art Critic of AØH Art Consultancy Haberz

Contact exhibition space:
Belvedere 21, Arsenalstrasse 1, 1030 Vienna
Tel: +43 (0) 1 79 557
Web: http://www.belvedere21.at
Opening hours:
Wed.-Sun. 11.00 a.m. – 6.00 p.m.; Wed. & Fri. until 9.00 p.m.

Credits:
All photographs by Daniela Haberz, M.A. for AØH Art Consultancy Haberz, E.u.
All works by Rachel Whiteread

 

Dadaismus  – Steckenpferd der Kunst

Void/ Leere von Anish Kapoor courtesy Lisson Gallery, London

 

‘Dadaismus  – Steckenpferd der Kunst’
von Daniela Haberz, M.A., Kuratorin
anläßlich der Ausstellung ‘Synästhesie von Daniel Krammer’
im Rahmen von ‘Zu Gast am Schlossberg’ 2018

Die Kurzform für die Kunstrichtung Dadismus, ‘Dada’, aus dem französischen Kindersprachgebrauch übersetzt bedeutet ‘Hottehü’, Pferdchen oder Steckenpferd, wobei ich die Übersetzung ‘Steckenpferd’ auch hinsichtlich der Bedeutung als Aushängeschild der Kunstrichtung am passendsten erachte.

Der Begriff wurde von Tristan Tzara erstmalig in den 1920er Jahren im französischen Wörterbuch Larousse entdeckt und somit als Kunstrichtung für die damalige Pariser Gruppe definiert. Bereits zu dieser Zeit gab es jedoch Streit um die Erfindung des Namens Dadaismus und andere Vertreter der zuerst losen Gruppierung beanspruchten die Namensfindung für sich, also bereits ein erster Urheberrechtsstreit Anfang der 1920er Jahre. Was bereits damals für Aufregung gesorgt hat ist heute ebenfalls Gang und Gäbe, da vor allem Konzepte, aber auch künstlerische Arbeiten ohne korrekte Zitierung des Urhebers übernommen werden.

Dadaisten beschäftigten sich mit Sprache und Lautmalerei, oftmals ohne kohärenten Text vielmehr als Titel von Werken oder Zitaten. Präsentationen ihrer künstlerischen Arbeitsweise fanden Ausdruck in Literatur, Theater, Ausstellung von Kunst und mit Musik, damals vor allem im Cabaret Voltair, das sie für die Präsentation ihrer künstlerischen Werke gründeten. Zum 50-jährigen Jubiläum des Kabarett Voltair’s gratulierte Hans Arp mit den Worten ‘Bevor Dada da war, war Dada da’, was die Wortfindung und Abwandlung der Wortbedeutungen im Dadaismus ausmacht.

Clement Greenberg hat in seinen Kunstkritiken einen ähnlichen Schreibstil verwendet, in meine Text ‘Imitating Imitation after Clement Greenberg’ habe ich im Titel diesen Stil verwendet um über Clement Greenberg’s Arbeit und das Thema Copyright in der Kunst zu schreiben. Die Fragestellung beschäftigte sich mit dem Ursprung eines Konzeptes, wer war zuerst da und hat etwas entworfen und hebt Kurator_innen und Kunstkritiker_innen als wesentlich für Künstler_innen, als Übersetzer_in der künstlerischen Intention hervor, was ich auch in meinem Buch Michelangelo Buonarotti versus Jeremy Deller näher beleuchtet habe.

Clement Greenberg, hat als Kunstkritiker den Ausgang der zeitgenössischen Kunst mit der Avant-Garde durch das Ready-made von Marcel Duchamp beschrieben und somit Ordnung in die losen Kunstgattungen der Dadaisten gebracht, die das Erstellen von Kunst an sich nicht als Hauptsache  erachteten. Dem Betrachter oder der Betrachterin soll Raum gegeben werden eigene Gedanken zu fassen, was Greenberg nicht als Kunst bezeichnete, da das Visuelle mit dem Inhaltlichen erst das Ganze ergibt. Im Gegensatz dazu sagt Suzanne Langer, dass Kunst über Worte die diese beschreiben kann hinaus geht.

Meines Erachtens nach ist, wie Foucault in seinem Buch ‘Die Heterotopien. Der utopische Körper’ beschreibt der leere Raum wichtig um sich in Ruhe mit dem Gezeigten auseinanderzusetzen, jedoch stimme ich mit Greenberg überein, dass ein wesentlicher Punkt das Kunstwerk an sich ist, der leere Raum zwischen Kunstwerk und Betrachter_in jedoch, die Subjekt-Objekt Beziehung zusätzlich näher definiert, ein Raum der auch variable ist und die vierte Konstante, die der Koreanische Künstler und Mitbegründer der Mono-Ha Bewegung Lee Ufan beschreibt, ist die Festlegung im realen Raum und der Bezug zu einem Ort, der die Szenerie näher definiert und einen real zu besuchenden Ort schafft, an dem Kunstwerke erfahrbar werden, auch von mir in Bezug gesetzt zum Japanischen Künstlers Yasuaki Onishi anhand eines umgesetzten Kunstwerkes im semi-öffentlichen Raum und der Weiterentwicklung Foucault’s drei Komponenten der Definition eines Raumes.

Ausgehend von der Volkskultur entwickelt sich der Kitsch, der dann in die kunstgeschichtlichen Epochen übergeht schreibt Greenberg. Gerade für Volkskultur, die auch Dialekte und Mundart verwenden mit sich bringt, sind meiner Ansicht nach Übersetzer_innen, sei es durch mündliche Weitergabe und anschließend schriftliche Umsetzung und Erklärung in Hochdeutscher Sprache, nötig, wobei im Falle der Kunst die Übersetzer Kurator_innen sind, die zwischen Besuchern und Künstler_innen, durch ihre Texte und Führungen durch Ausstellungen vermitteln und diese erfahrbar machen.

Man könnte meinen, dass zur Umsetzung von Dada Kunst ein Buch an sich reichen könnte, das Texte und deren Übersetzung für die Besucher_innen bietet, jedoch möchte ich den jungen vom Dadaismus beeinflussten Künstler Daniel Krammer herausfordern sich in die visuelle Umsetzung seiner Ideen und Texte einzubringen und wie er in einem Kunstwerk beschrieben hat, die das Ganze treffend formuliert: ‘Trümmer f abelh after: Neu Beginn’. Aus dem ‘Nichts’ wird ‘Etwas’ oder wie in der Mono Ha Lehre beschrieben ‘Nichts ist Etwas’.

Ich freue mich auf die Umsetzung der Ausstellung ‘Synästhesie von Daniel Krammer’ im Rahmen von ‘Zu Gast am Schlossberg’ und lade Sie recht herzlich zum Besuch im Glockenturm ein. Öffnungs- und Ausstellungszeiten siehe unten stehend.

Bildverweis: Daniela Haberz, M.A. für AØH Art Consultancy Haberz

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Eröffnung: 25.05.2018 um 15:00 – 20:00 Uhr
Laufzeit: 26.05. – 06.07.2018
Finissage: 07.07.2018 11:00 – 15:00 Uhr
Ort: Glockenturm, Schlossberg 6, 8010 Graz
Geöffnet: Do. & Fr. 15:00 – 18:00 Uhr, Sa. 11:00 – 15:00 Uhr
und nach Terminvereinbarung unter +43 (0) 664 182 8678

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Kontakt Kuratorin/ Projektleiterin:

Daniela Haberz, M.A.
AØH Art Consultancy Haberz
E-mail: dhaberz@artconsultancyhaberz.org
Mobil: +43 (0) 664 182 8678
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Kontakt Künstler:
Daniel Krammer, B.A.
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Zur aktuellen Lage in Österreich 2018/ The current situation in Austria 2018

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Gestern habe ich zufällig einen Gesprächsteil von zwei Männern mit angehört, die sich über die aktuelle Debatte zum nazistischen Liedgut unterhielten. Gesprächsfetzen der Konversation waren: ‘Nun sind unsere Lieder nazistisches Liedgut, aber wir singen sie doch von Kindheit an’.

Dies gab mir zu denken, was wenn ich in einer Familie mit rechtsextremen Hintergrund aufgewachsen wäre, tagtäglich der Einfluss meiner Eltern und ihrer Freunde, keine anderen Meinungen, die mir eine  selbständigen Entscheidung in eine andere Richtung möglich gemacht hätten, da es ‘normal’ war, wie einer der beiden Männer sagte. Wie ich vorbei ging sind sie sofort verstummt, da es ihnen offensichtlich unangenehm war, ihre politische Orientierung öffentlich zu machen.

Dieser Diskurs soll nun keinesfalls meine liberale und weit entfernte Meinung zur rechtsextremen Haltung, die sich in unserem Land verbreitet, ändern, da meine Einstellung klar entgegen der rechte Einstellungen der FPÖ, in die sich auch die Koalitionspartner ÖVP mit hineinziehen lässt, ist und ich auch klar dafür einstehe mich gegen die aktuellen Tendenzen der Ausgrenzung von ausländischen Einwohnern oder Randgruppen, die auf soziale Leistungen unseres Landes angewiesen sind ausspreche.

Man bekommt jedoch auch das Gefühl, wenn man, wie ich im Kulturbereich arbeitet, man muss in gewisser Weise tolerieren, wie es derzeit zugeht, da man auf die Förderungen, angewiesen ist die von der Regierung vergeben werden.

Trotzdem möchte ich hiermit ein klares Statement gegen die rechte Einstellung unseres Landes und für Menschenrechte und soziale Wärme in unserem Land machen und hoffe, dass auch Wähler der FPÖ nicht in die tiefste Vergangenheit zurückgehen, die unser Land gespalten hat und Menschen, die nicht konform gingen ausgeschlossenen und aus dem täglichen Leben ausgelöscht haben.

Hoffen wir, dass wie unser Bürgermeister, der ÖVP seinen Koalitionspartner von den in seiner Wahlbroschüre beschriebenen Vorsätzen der Inklusion aller Bewohnern meiner Heimatstadt Graz, überzeugen kann und wir eine lebenswerte Stadt für alle Einwohner sind, ob jung ob alt und mit liberalem und offenen Einstehen für die Werte einer europäischen Gemeinschaft auch als Vorbild für das gesamte Land.

Daniela Haberz, M.A.
Kuratorin & freie Journalistin

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Yesterday, I overheard a conversation between two men who discussed the current debate about extreme-right songs. Part of the conversation was that they sang these songs since their early childhood and did not understand why they should be forbidden now. This made me think, what if I would have grown up in a family with far-right views and would not have had the possibility to form my own liberal opinion being surrounded by family and friends that made these extremist views ‘normal every-day’ as the two man stated. They suddenly stopped talking when I passed by obviously ashamed to state their political views in public.

This discourse should not give the impression that my liberal views do not prevail in my life and that I am clearly opposed to the extremist right, that takes over in our country and to state that as well the ÖVP peoples party begins to be drawn into the right wing ideas of their coalition partner.

Working in the cultural sector one as well gets the feeling to need to look into the other direction at times to still receive funds to realise projects that are allocated by the current government.

Nevertheless I would like to make a clear statement against the far-right views our country is currently undergoing and as well hope that people who voted for the far-right party FPÖ do not go back in history that separated our country and segregated people who did not go conformist and were extinct from every day life.

Let’s hope that our mayor from the peoples party ÖVP convinces his coalition partner FPÖ of the views he stated in his election pamphlet inclusion for all people living in my home-town Graz and that we are a welcoming town for all people no matter if young or old and with a liberal and open-minded position for the values of a European Community and therewith becoming a role-model for the entire country.

Daniela Haberz, M.A.
Curator and independent Critic

Distorted Spiral/ Verschlungene Spirale, 2017

Distorted Spiral, 2017

Distorted Spiral, 2017 by Niki Passath at Kitchen Gallery, Graz

The art performance by Niki Passath in the framework of the opening of the Kitchen Gallery in Graz, Austria created a painting conceived by Austrian artist Niki Passath realised by a special robotic device the artist has built especially for the creation of the work named Distorted Spiral, 2017.

Niki Passath’s performance at the Kitchen Gallery  has been recorded and you can see the process his robotic machine goes through, creating the work Distorted Spiral, 2017 over six hours of time in a short clip: Distorted Spiral by Niki Passath Video

In the framework of AØH Performance, which showcases newly conceived art for the non-for-profit art space Kitchen Gallery located in the City of Graz and supporting artists that are from the region Styria or as well international positions rooted in Styria in the framework of YACA (Young Austrian Contemporary Art) and counterparts worldwide – Keep it Simple! Like Duchamp said in his exhibition in Switzerland, curated by Walter Hopps in the 60s: Let’s keep it simple and work with what we find!

Artists invited to show at the Kitchen Gallery are challenged to work with the small space in the framework of the exhibition series Spectacular Everyday referencing the book Why can’t cigaretts be bought at the vegtable merchant by author and film maker Georges Perec.

The selection  of artists presented will serve as a pool for my curatorial choice of the series Visiting Schlossberg Mountain realised in the local landmark Bell Tower.

The spectacular Perec writes is something depending on our view which is relating to incidents portrayed in news of accidents or other spectacular things that temporarily catch our attention. A train accident reminds us on trains which are everyday objects that wouldn’t spring to mind otherwise.

Niki Passath is an emerging contemporary artist that recently showed at the Schaumbad Studio Complex and at Kunsthalle Graz, already reviewed under:  Von Menschen und Maschinen


Contact Curator: Daniela Haberz, M.A.
M: +43 (0) 664 182 8678
E: dhaberz@artconsultancyhaberz.org
W: http://www.artconsultancyhaberz.org


Contact artist: Niki Passath
W: http://niki.xarch.at/


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahresprogramm 2018 – 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte finden Sie anbei das Programm der AØH Art Consultancy Haberz
Das Programm beinhaltet Ausstellungen, Kunstbücher über die Ausstellungen und unsere neue Workshop Reihe Art Ark/ Brückenschlag der Kunst, welches in Kooperation mit dem Carneri Gymnasium im März 2018 erstmalig mit Workshops mit dem Künstler Daniel Krammer und mir als Kuratorin durchgeführt wird.

Der junge Steirische Künstler Daniel Krammer stellt von 25. Mai bis 07. Juli 2018 im Rahmen der Reihe Zu Gast am Schlossberg, seine Werke imGrazer Glockenturm aus. Die Reihe findet seit 2015 in Kooperation mit Stadt Graz Immobilien statt und präsentiert Steirische Künstler, die erst am Anfang ihrer Karriere stehen und erstmalig im Rahmen einer größeren Ausstellung ihre Werke und neue Installationen präsentieren. Link:
Pressemeldung Daniel Krammer

Krammer wird den Glockenturm in einen Fahnenwald, bedruckt mit seinen Gedichten und Texten, verwandeln, durch den man durchgehen kann. Als Hintergrund gibt es gelesene Texte auf kleinen alten Radios,  bis hin zum Weißen Rauschen, das eigene Gedanken ermöglicht um das Gesehene und Gehörte in Ruhe auf sich einwirken zu lassen.

Gleichzeitig gibt es Grafiken des Künstlers in der Kitchen Gallery, Graz in meiner Küche zu sehen, wobei heute eine Voreröffnung mit Kunstperformance des Grazer Künstlers Niki Passath stattfindet, der zuletzt im Schaumbad und der Kunsthalle Graz seine Werke präsentiert hat. Die Kitchen Gallery bieten jungen Steirischen oder der Steiermark verwurzelten Künstler_innen eine erste oder Präsentationen, neu für diesen Projektraum entstehenden, Installationen unter dem Titel Spektakulärer Alltag. Konzept anbei im Ausstellungsprogramm.

Die Programme für 2018 und 2019 – 2021 unter der Reihe YACA – Junge Österreichische Kunst, die seit 2008 in Graz durchegführt wird, sind bisher nur beim Land Steiermark und dem BKA eingegangen, da ich die Einreichung für die Stadt Graz erst am Montag fertigstelle.

Programm für 2018 mit Portefolios und Lebensläufen:
Jahresprogramm YACA Junge Oesterreichische Kunst Art Consultancy Haberz

Programm 2018 kurz:
Jahresprogramm YACA Junge Österreichische Kunst 2018 kurz

für 2019 – 2021 mit Portefolios und Lebensläufen:
Ausstellungsprogramm Art Consultancy Haberz 2019-2021 Detaillierte Version

für 2019 – 2021 Kurzversion:
Ausstellungsprogramm 2019-2021 Kurzversion

Lebenslauf Daniela Haberz, M.A., Akad. Kult.
Kuratorin & Projektleiterin: Lebenslauf_Haberz_Daniela

Projekt Portefolio Ausstellungen 2010 – 2017:
Portefolio Ausstellungstaetigkeit 2010 – 2017

Mit besten Grüßen und ich freue mich auf ihr wertgeschätztes Interesse

Daniela Haberz

Spektakulärer Alltag @ Kitchen Gallery

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Spektakulärer Alltag kuratiert von Daniela Haberz, M.A. – Kuratorin der AØH Kitchen Gallery, Graz (AUT)

Eröffnung AØH Freunde: Sa.,11.11.2017 11:00 Uhr
Offizielle Eröffnung: Fr., 01.12.2017 15:00 – 20:00 Uhr
Öffnungszeiten: Mi., Do. & Fr. 14:00 – 18:00 Uhr sowie
auf telefonische Anfrage unter: 0664 182 8678

 Das Alltägliche zählt, es beschreibt unser Leben. Das Spektakuläre bilden unsere Medien ab, verunglückte Züge, entführte Flugzeuge, beschreibt der Französische Schriftsteller und Filmemacher, Georges Perec diesen Gegensatz zwischen dem Alltäglichen und der kurz andauernden Aufmerksamkeit eines meist durch Katastrophen gekennzeichneten ‘spektakulären’ Ereignisses, das uns ‘alltägliche’ Dinge wie Züge oder Flugzeuge temporär aktiv wahrnehmen lässt. Ihre Existenz rückt durch diese Ereignisse in unseren Fokus. Perec’s Buch ‘Warum gibt es keine Zigaretten beim Gemüsehändler’ berichtet über das Alltägliche versus dem Spektakulären und wie die Grenzen verschwimmen.

Perec’s Texte zeichnen eine detailgetreue Bestandsaufnahmen ausgewählter Pariser Straßen, welche durch exakte Wiedergabe ihrer geographischen Lage, jedoch auch der Hintergründe, teils auf Basis von vorliegenden Fakten, teils durch Annahmen Perec’s der Vorgänge hinter verschlossenen Türen erahnt, das ‘nicht Sichtbaren’ durch den Umstand dass Perec in der Kindheit Bewohner einer der beschriebenen Häusern war untermauert.

Er wird dadurch Determinante im Foucaultschen Sinne und wir Teilhaberinnen und Teilhaber an seiner persönlichen Geschichte, die mehr beinhaltet als bloße Straßenbeschreibungen, vielleicht sogar in gewisser Hinsicht spektakulär, da oftmals das Verborgene einen größeren Reiz hat als das Sichtbare und dadurch unserer Fantasie freien Lauf lässt.

Gerade diesem Reiz des Verborgenen oder der Hintergrundgeschichten von Kunst und ihren Schaffenden geht die Ausstellungsreihe Spektakulärer Alltag nach und bringt unterstützt durch das Programm Art Arc/ Brückenschlag der Kunst Interessierten Neuanfänger_innen in der Kunst bis zu langjährigen Kunstliebhaber_innen die zeitgenössische Kunst näher. Mit pädagogischer Unterstützung von Professorinnen und Professoren der Bildenden Kunst oder Kunsthistorik bieten wir die Möglichkeit junge Kunst zu entdecken und sich dafür zu begeistern. Die AØH Library/ Bibliothek bietet die Möglichkeit sich vor Ort näher mit zeitgenössischer Kunst auseinander zu setzen oder durch eine Mitgliedschaft von 5 €/ Jahr Bücher auszuleihen. Als Mitglied bekommt man zusätzlich eine limitierte Postkarte und Einladungen zu jeder Ausstellung, welche zweimonatig stattfinden und auch einen Wechsel der Bücher in der AØH Bibliothek beinhaltet.

Daniela Haberz, M.A.
Leiterin
der AØH Art Consultancy Haberz & Kuratorin der Kitchen Gallery, Graz

 


Kontakt:

Daniela Haberz, M.A.
AØH Art Consultancy Haberz E.u./ Kitchen Gallery
Schörgelgasse 32, 8010 Graz, Austria

E-mail: dhaberz@artconsultancyhaberz.org
Mobil: +43 (0) 664 182 8678

 

 

 

 

Eduard Winklhofer at Kunsthaus Koeflach, Austria

The Austrian artist Eduard Winklhofer is currently presenting his work in a solo exhibition at the Kunsthaus Koeflach in Austria.

Winklhofer presents a body of work between kinetic soaring sculptures that involve blades often found in rural areas making us feel like being in a wood work company or in a chain saw battle when both saws are active.

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The sculptural objects remind of early works by Erwin Wurm, where he placed cloth trousers in little vitrines and at the same time have more facets by involving the kinetic component.

The felt suit in one of the sculptures brings Beuys to mind as it is free-hanging from above in a plastic cabinet as well bordered by moving saws, however it has a more current approach as well as linking the work and the exhibition itself in the rural little town Koeflach.

A wall work with a black circular space surrounded by books only visible from the front draws us near to the installation only to find that the black Space is indented creating a similar feeling like a mirror work by British-based artist Anish Kapoor.

A glass work spelling the word ‘Echo’ draws our attention towards the little mountain shaped lettering of broken glass  that again has an inherent approach of distraction to it leaving us with the result of shattered but neatly assembled glass parts. Is it the distraction or the result we should focus on comes to mind.

The last part of Winkelhofer’s presentation are clothes like found in charity shops assembled on a glass structure like pages in a book reminding of donations to be shipped off to countries in need. Are the glass tiles a reference to the book installation this time with open pages, still without content but reminding us on the fragility of wealth and high quality life versus poverty and deprived life. Are we the ones in need of fresh clothing one day might be written on the see through glass tiles by our imagination.

The exhibition by Eduard Winklhofer is on show until 3rd November 2017 and is definitely worth a visit in case someone drops by the little town Koeflach still for certain present on the International art map which is proven by Winklhofer’s solo presentation.

For further Information visit the website of Kunsthaus Koeflach under the following link: http://www.kunsthaus-k.at

My contacts as always below.

All my best,

Daniela Haberz,                                     Curator & Independent Art Critic

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AØH Art Consultancy Haberz, E.u.

Daniela Haberz, M.A.

Schörgelgasse 32, 8010 Graz, Austria

E: dhaberz@artconsultancyhaberz.org

M: +43 (0) 664 182 8678

W: http://www.artconsultancyhaberz.org

 

 

 

Michelangelo Buonarotti versus Jeremy Deller

Jeremy Deller @ British Pavillion, Venice Biennial 2013

 

 

 

 

 

 

 

My art book titled Michelangelo Buonarotti versus Jeremy Deller is finished and ready to be published.

Starting from the above shown work by Jeremy Deller, shown at the British Pavilion at the Venice Biennial in 2013 and as art historical reference the Sistine Chapel by Michelangelo Buonarotti, emerging contemporary artists are compared to their internationally acclaimed counterparts. The artists have been chosen out of the pool of artists, I showed in my curatorial projects since 2008 and are put into perspective with regards to likelihood of yielding a financial return looking and prognosticating five to ten years since their first solo show in a commercial gallery or public art space setting directed by a curator.

Download: Michelangelo versus Deller von Daniela Haberz
(Currently in German only)

The next book in this series is already starting off, this time Peter Paul Rubens is taken into focus as pars pro toto for art history coinciding with the survey exhibition at the Kunsthistorische Museum, Vienna can be studied in detail.
A travel study group is in the planning for the series AØH Travel. starting from November 2017. Do not hesitate to contact me for further details, contacts as always below.
External Link: Rubens im Kunsthistorischen Museum

Looking forward to hearing your feedback and all my best,

Daniela Haberz, M.A.
Curator & Author


AØH Art Consultancy Haberz E.u.
Schörgelgasse 32, 8010 Graz
E-mail: dhaberz@artconsultancyhaberz.org
Mobil: +43 (0) 664 182 8678

 

Ausstellung ‘Workshop – Von Menschen und Maschinen’ des Steirischen Künstlers Niki Passath


Der Steirische Künstler Niki Passath zeigt seine Ausstellung Workshop von Menschen und Maschinen in der Kunsthalle Graz bis Freitag, 13.10.2017, an diesem Tag findet die Finissage von 18:30 – 22:00 Uhr statt.

Im Rahmen des Projektes AØH Conversations habe ich heute ein Interview mit dem Künstler Niki Passath geführt und er hat Einblicke in sein Schaffen und die aktuellen kinetischen Installationen im Rahmen seiner Ausstellung Workshop von Menschen und Maschinen in der Kunsthalle Graz gegeben.

Von seinen selbstgebauten Konstruktionen spricht Passath wie von Kooperationspartnern, die er nutzt um seine malerischen Kunstwerke herzustellen.

Niki Passath, der in der Schulzeit ein leidenschaftlicher Chellist war und auch heute noch bei Jazz Jam Sessions mit dem Chello mitwirkt beschreibt die Künstlerischen Werke mit seinem Einfluss der Klassischen Musik, wobei das Chello an die Stelle seiner maschinellen Installationen tritt, die weiterhin der Mensch bedienen muss.

Im Gegensatz zu den limitierten Möglichkeiten, welche das Instrument dem Musiker bietet findet Niki Passath erweiterte Möglichkeiten in seinen selbstgebauten Maschinen, die seiner Kreativität Ausdruck verleihen, jedoch eigentlich nur Mittel zum Zweck sind seine malerischen Kompositionen, die durch die maschinelle kreisförmige Bewegung mit händisch eingespritzter Farbe, umgesetzt werden.

Passath sagt, dass der Mensch auch im heutigen Zeitalter im Zusammenhang mit maschineller Formgebung und Produktion nicht wegzudenken ist, was ja auch jedem Objekt die menschliche Handschrift verleiht und jedes seiner Werke zum Unikat macht.

Mein Vergleich war der Online Börsenmarkt von Aktien und Wertpapieren, der am Wochenende geschlossen hat, da die Börsenmakler ihr wohlverdientes Wochenende einhalten, auch wenn dies von manchen Nutzern dieser Trading Plattformen nicht verstanden wird, die 24/7, wie man im Englischen sagt, also 24 Stunden täglich im Internet Aktienkurse verfolgen möchten.

Gerade dieser menschliche Ansatz, auch einmal eine Pause zu machen gilt auch hier, wenn der Künstler ruht stehen auch die Maschinen still.

Hier der Link zum Interview: Interview mit Niki Passath und Daniela Haberz

Die Ausstellung wurde im Rahmen des Festivals Steirischer Herbst durch das Team der Kunsthalle Graz realisiert.

AØH Conversations ist ein Projekt der AØH Art Consultancy Haberz E.u. unter der Leitung von Daniela Haberz, M.A.



Kontakt Kunsthalle Graz:

Conrad-von-Hötzendorfstraße 42a, 8010 Graz
Ausstellungsdauer: 23.09.-14.10.2017, Finissage: Fr. 13.10.2017 18:30 – 22:00 Uhr
Geöffnet: Di. – Fr. 16:00 – 19:00 Uhr, Sa. 11:00 – 15:00 Uhr
Web: www.kunsthallegraz.at



Kontakt AØH Conversations:

Daniela Haberz, M.A.
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